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Kreiszeitung vom 18.11.2017

In der Vorweihnachtszeit läuft ihre Produktion auf Hochtouren. Dann sind Katy Preschers Artikel besonders gefragt, zumal sie regelmäßig den mit regionalen Artikeln bestückten Stuhrer Weihnachtskorb versorgt. In diesem Jahr steuert sie Buchstaben und Zahlen aus Beton bei, die sich ihrer Ansicht nach gut zu dekorativen Zwecken eignen, etwa für Gestecke in der Adventszeit.

Neue Ideen müssen Katy Prescher aber schon früher kommen – genauer gesagt vor Oktober, denn dann erkundigt sich die Koordinatorin des Weihnachtskorbes, Rathausmitarbeiterin Petra Spindelndreher, bei ihren Zulieferern (nach neuen Ideen).

Im vergangenen Jahr war die Brinkumerin mit Grußpostkarten dabei. Darauf zu sehen sind kleine Figuren, wie man sie für H0-Modelleisenbahnen benötigt, die im Cappuccinoschaum schwimmen oder sich im Brotteig, Schnee und Mehl tummeln.

Diesmal also Buchstaben und Zahlen aus Blitzbeton, den Katy Prescher in Silikonformen gießt. Es ist das einzige Produkt, das sie im Vorgarten herstellt. „Das macht ja doch manchmal Dreck“, sagt sie und fügt hinzu: „Da bin ich im Internet drauf gestoßen. Wenn ich irgendwo etwas Interessantes sehe, probiere ich aus, ob das auch für mich infrage kommt.“

Aus 120 runden Holzsteinen sechs Türme bauen

Angefangen hat es vor 13 Jahren mit dem großen „Stuhrer Eselspiel“, von dem Katy Prescher nach eigener Auskunft schon mal rund 1 000 Stück pro Jahr unters Volk bringt. Es geht darum, aus 120 runden Holzsteinen sechs Türme zu bauen, wobei jeweils die Zahlenfolge von 1 bis 20 einzuhalten ist. Der Verlierer hat am Ende den Stein mit dem Esel. Das Produkt ist nach wie vor Bestandteil des Präsentkorbs, zu Weihnachten in der Rentieredition versteht sich.

Die Spiele der 50-Jährigen kommen mit überschaubarem Material und wenig Regeln aus. Das auf Mittelalter getrimmte „Stuhrer Glückshaus“ etwa wird auf einem Stück Leder gespielt, das die Umrisse der Kommune hat. Darauf aufgezeichnet ist ein in Feldern aufgeteiltes Haus, wobei die Augenzahl des Würfels vorgibt, auf welches der nummerierten Felder die Teilnehmer ihre Steinchen legen müssen. Es gibt die Möglichkeit, Steine zurückzugewinnen. Wer keinen mehr hat, verliert.

Umgekehrt geht es beim Bierdeckelspiel zu (auch „Warum immer ich?“), wo derjenige gewinnt, der keine Stäbchen mehr besitzt. Die Teilnehmer würfeln und stecken ihre Stäbchen in die Löcher 1 bis 6 eines Holzdeckels, der auf ein Bierglas passt. Bei Loch 6 fällt das Stäbchen ins Glas.

Faible für Gesellschaftsspiele aus der Kindheit

Spielsteine und -felder gibt Katy Prescher in Auftrag, das Beschriften und Bemalen übernimmt sie selbst. Zusätzlich zu ihren eigenen Kreationen, die es über Empfehlungen von Freunden und Verwandten auch schon bis in die USA  geschafft haben, vertreibt sie in ihrem Onlinehandel noch über einen Großhändler bezogene Gesellschaftsspiele aus Holz im XXL-Format. Backgammon gehört ebenso dazu wie Halma, Ludo und Mikado.

Ihr Faible für Gesellschaftsspiele geht auf ihre Kindheit zurück. Sie habe schon immer gerne gespielt, sagt Katy Prescher, in ihrer Familie und mit Freunden. Seit 15 Jahren trifft sie sich regelmäßig mit einer Gruppe ehemaliger Arbeitskollegen, um dieser Leidenschaft zu frönen.

Nur jetzt, in der Vorweihnachtszeit, dürfte sie kaum dazu kommen. „Das geht bis zum Schluss so“, sagt Prescher.